Die Gute-Nachrichten-Konferenz
in Salzburg präsentiert:
 
 
 
 
 

Bernhard Kerres

Musik ist die einzige universelle Sprache

 
Musik ist die einzige universelle Sprache mit der einzigartigen Fähigkeit zum Austausch von Emotionen. Gemeinsam mit der Caritas und den Wiener Sängerknaben hat Bernhard das Projekt ((superar)) entwickelt und aufgebaut. Eine Initiative, durch die über 1.000 Kinder jeden einzelnen Tag singen. Den anderen zuhören und selbst angehört zu werden, hat das Leben dieser Kinder verändert. Er erzählt uns die Geschichte, wie Musik die Gesellschaft in der wir leben und arbeiten fähig ist zu verändern.

 
 
 
Bernhard hat seine Karriere als Opernsänger begonnen. Danach heuerte er in verschiedenen C-Level-Positionen für Technologie-Unternehmen an. Zuletzt war er CEO und künstlerischer Leiter des Wiener Konzerthauses.

www.superar.eu
 



 

Albert Frantz

What You Can't Outsource

 
Die Geschichte der Menschheit ist zu einem großen Teil die Geschichte der Technik. Wir sind eine Spezies, die ihre Kreativität durch Kunst und Technik zum Ausdruck bringt. Eine, die für Aufgaben Werkzeuge erfindet, für die die Natur uns keine verliehen hat. Doch Technologie ist ein zweischneidiges Schwert. Sie ermöglicht uns unermesslichen Luxus, während sie allmählich und vermehrt unsere menschlichen Fähigkeiten sogar ersetzt. Die Technologie kann uns dabei helfen, unsere materiellen Bedürfnisse zu erfüllen, aber sie versäumt dabei unsere emotionalen Bedürfnisse zu erfüllen.

 
 
 
Albert begann im dafür "unmöglichen" Alter von 17 Klavier zu spielen. Unter der Anleitung von Steven H. Smith an der Pennsylvania State University, wo er sein Ingenieurstudium zugunsten von Musik und Philosophie aufgab. 1998 - im Alter von 24 Jahren - nach Siegen bei Klavierwettbewerben auf lokaler, staatlicher und schließlich nationaler Ebene, war Albert Frantz der erste Pianist, dem ein Fulbright-Stipendium für Studien in Wien (bei Roland Batik am Konservatorium) zuerkannt wurde. Albert Frantz lebt in Wien und ist ein engagierter Lehrer, der hunderte Artikel über das Erlernen von Musik für seine Website, key-notes.com, schrieb.

www.key-notes.com
 



 

Susanne Safer

Susi hat Krebs

 
Diagnose Brustkrebs. Susis erste Gedanken waren: "Diesen Kampf gewinne ich!" Bildlich und textlich hat sie ihren Weg durch OPs, Chemotherapie und Bestrahlung auf Facebook veröffentlicht. Für diese Vorbildwirkung im Kampf gegen den Krebs wurde sie im Februar 2013 mit dem MyAid Award ausgezeichnet, als Botschafterin der Krebshilfe Wien eingesetzt und ist nun für den Pink Ribbon Award nominiert. Susi führt die Audience anhand ihres Bilder-Tagebuchs durch ihre Erfahrungen.

 
 
 
Susi werkt glücklich an der berufliche Seite ihrer besten Freundin. Gemeinsam beleben sie dasuno, ein Grafik- und Werbebüro am Wiener Naschmarkt. 2010 erfolgt ein Ereignis, das niemand im Lebenslauf stehen haben möchte. Brustkrebs. Susi beschließt, sich nicht zu ergeben und entwickelt ihre Strategie gegen diese Krankheit.
 



 

Fritz Höllerer

Lösungen zum gesunden Gesundheitswesen

 
Das Gesundheitswesen verändert sich und die aktuelle Gesundheitsreform sind nur erste Maßnahmen um das Ökosystem vor der Kippe zu bewahren. Immer neuere Technologien halten Einzug in unser tägliches Leben und machen den Patient gläsern. Vorteil oder Nachteil? Ein großer Vorteil wäre die Effizienzsteigerung, die durch die Sammlung von Big Data entstehen würde, bei gleichzeitiger persönlicher Prävention.
Pill Tracking beschreibt nur einen Ansatz im Quantified Self Movement und könnte schon bald das Gesundheitswesen revolutionieren. Speziell beschichtete Tabletten senden dabei bestimmte Signale, sofern diese auch wirklich in den Magen gelangt sind und messen somit das individuelle Einnahmeverhalten eines Patienten. Bedenkt man, dass fast 50% aller Tabletten nicht oder nicht ordnungsgemäß genommen werden, und dabei Schäden von mehreren Milliarden jährlich entstehen, bietet diese Technologie einmalige Chance gesundheitspolitische Maßnahmen zu überdenken.

 
 
 
Fritz absolvierte sein Medizinstudium im Jahre 2008 in Wien. Seine Stationen führten ihn von Krankenhäusern und Ordination in München, Wien, Klosterneuburg nach St. Pölten, wo er seiner Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin nachging. Noch während der Ausbildung gründete er mit Kollegen und Freunden das Start-Up Diagnosia, das sich auf innovative Arzneimittelsoftware spezialisiert hat. Schon bald wurde aus der Idee ein nachhaltiges Unternehmen, weswegen er seine medizinische Ausbildung abbrach, um sich voll und ganz dem neuen Geschäft zu widmen. In dieser Zeit entstand auch das Tochterunternehmen Aeskulapp, das sich als IT Dienstleister und Consulting Agentur im Gesundheitsbereich etabliert hat.

www.diagnosia.com
www.aeskulapp.com
 



 

Josef Mantl

The Climate Reality Project

 
Der ehemalige US-Vizepräsident, Nobelpreisträger und Oscar-Gewinner Al Gore setzt sich seit Jahren weltweit für den Klimaschutz und ganzheitlich nachhaltige Lösungen ein. Im Rahmen seiner Initiative "Climate Reality Project" gibt er sein Wissen an ausgewählte Opinion Leader auf der ganzen Welt weiter. Bei einem von ihm persönlich geleiteten "Climate Reality Leadership Corps Training" in Istanbul wurde Josef Mantl zum "Climate Leader" ausgebildet. Bei TEDxSalzburg erzählt er uns von Al Gore's großartiger Initiative.

 
 
 
Josef ist Kommunikationsunternehmer, Sprecher der Nachhaltigkeitsinitiative "Sustainable Future Campaign", stv. Obmann des Vereins zur Förderung des Dialogs in Demokratie, Bildung, Wissenschaft und Kultur (Ennstaler Kreis), Herausgeber der Bücher "Communicating Sustainability - Perspektiven der Nachhaltigkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und "Dealing with Change - Österreicher über die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts". Seine unzähligen weiteren Betätigungsfelder würden hier den Platz sprengen. Eines noch: seit 2013 trägt Josef auch noch den Titel "Climate Leader".

www.josefmantl.com
 



 

Pater Johannes Paul Chavanne

Wer hören kann, kann auch reden

 
Pater Johannes Paul Chavanne ist Mönch und hält täglich ab 20:15 Uhr das klösterliche Silentium. Gleichzeitig ist er ein zeitgemäßer Verkünder seiner Sache. Stille ist die Grundlage von qualitätsvoller und inhaltlich klarer Kommunikation. Nur im Raum der Stille kann man den anderen vernehmen. Man muss sich mit den Dingen und Fragen ehrlich, selbstkritisch und unvoreingenommen beschäftigen, um sie zu verstehen und dann darüber reden zu können. In der Stille liegt die Kraft wertvoller Kommunikation.

 
 
 
Pater Johannes Paul Chavanne ist in Wien zur Welt gekommen, wo er auch seine Schullaufbahn absolviert hat. Nach Bundesheer, Arbeit bei einer Rettungsorganisation, einer einjährigen Reise durch Asien (während der er auch bei einem Straßenkinder-Projekt in Indien mitgearbeitet hat) und einigen Studiensemestern an der juristischen Fakultät in Wien ist er im August 2006 ins Zisterzienserstift Heiligenkreuz eingetreten. Mittlerweile hat er an der Päpstlichen Hochschule in Heiligenkreuz sein Theologiestudium abgeschlossen und ist im April 2013 zum Priester geweiht worden. Im Stift arbeitet er - unter anderem - im Bereich der Öffentlichkeits- und Jugendarbeit und ist auch Mitglied der Choralschola.

www.stift-heiligenkreuz.at
 



 

Senator Marc Pacheco

Sustainable USA

 
Wir haben Europa und die Forderungen zur globalen Klimaänderung gehört. Und wir hoffen, dass Europa genauso das hört, was wir in den Vereinigten Staaten tun, um die Klimakrise zu lösen. Warum die Vereinigten Staaten trotz ihres Status einer Supermacht, manchmal auf dem Gebiet der globalen Erwärmung und der Klimawandelpolitik hinter anderen Teilen der Welt herhinken? Wir haben jetzt immer noch das 1997 verabschiedete Kyoto-Protokoll zu ratifizieren. Und wir haben es verabsäumt, eine umfassende Klimaschutzstrategie anzubieten, vergleichbar mit jener der Europäischen Union. Obwohl die Vereinigten Staaten gerne als eine wirtschaftliche und politische Einheit gesehen werden, enthält unser föderales Regierungssystem tatsächlich 50 verschiedene Einheiten mit unterschiedlichen Kulturen, politischen Ideologien und Ökonomien. Die gute Nachricht ist: heute nehmen fast die Hälfte unserer 50 Bundesstaaten an Klimawandel Initiativen teil. Sobald genügend Staaten - oder besser die richtigen - das gleiche politische Ziel verfolgen, haben wir einen "Tipping Point", von dem an eine umfassende bundesweite Politik notwendig wird. Der Domino-Effekt für landesweite Maßnahmen gegen den Klimawandel steht unmittelbar bevor.

 
 
 
Mit drei Jahrzehnten Aktivität auf internationaler, nationaler, bundesstaatlicher und lokaler Ebene, ist Massachusetts State Senator Marc R. Pacheco eine lebenslange Verpflichtung für den Dienst an der Öffentlichkeit eingegangen. Als Vorsitzender des Massachusetts Senate Committee on Global Warming and Climate Change, sowie des Joint Committee on Environment, Natural Resources and Agriculture, hat Pacheco maßgeblich dazu beigetragen, den US-Bundesstaat Massachusetts als nationalen Vorreiter in sauberer Energie- und Umweltpolitik zu etablieren. Der von Pacheco verfasste "Global Warming Solutions Act" zielt darauf ab, Massachusetts ' Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 25 Prozent und bis 2050 um 80 Prozent unter das Niveau von 1990 zu bringen. Pacheco's climate leadership hat ihm Anerkennung auf nationaler und internationaler Ebene eingetragen. Er ist Co-Vorsitzender des Council of State Governments/Eastern Regional Conference's Energy and Environment Committee, das 11 nordöstlichen US-Bundesstaaten, dem Commonwealth von Puerto Rico, US Virgin Islands und verschiedenen östlichen kanadischen Provinzen dient. Er wurde weiters von der "Sustainable Future Campaign", einer Initiative der United Nations Youth and Student Association, für sein langjähriges Engagement für den Umweltschutz geehrt, im besonderen für seinen "Global Warming Solutions Act". Pacheco ist Autor der Bücher "Communicating Sustainability " (2012) und "Sustainable Entrepreneurship: Business Success Through Sustainability" (2013).
 



 

Kris Krug

Meine digitale Diät

 
Vor 5 Jahren bin ich auf Cortes Island, British Columbia in Kanada über eine unglaubliche technologische Erleuchtung gestolpert. Auf Cortes Island gibt es weder ordentlichen Handyempfang noch eine vernünftige Verteilung von Steckdosen in den Häusern. Ein paar Tage habe ich mich dagegen gewehrt und überall Steckdosen und Handyempfang gesucht. Irgendwann habe ich dann frustriert aufgegeben...

 
 
 
Kris ist Fotograf, Autor und Aktivist aus Vancouver. Er versteht sich darin, Technologie-, Business- und Kunst-Communitites zu verbinden. Ästhetik in vielen Belangen ist ihm wichtig - ob es um die Kultur der Zusammenarbeit geht, oder um seine Arbeit.
 



 

Martin Krendl

1 Cajon - 1000 Töne

 
Ursprünglich entstanden Cajones aus Transportkisten für Fische oder Orangen, die Sklaven afrikanischer Herkunft ersatzweise verwendeten, nachdem ihnen ihre traditionellen Trommeln weggenommen worden waren. Das Trommeln besaß in fast allen Lebensbereichen entscheidende Funktionen für die Gemeinschaft, das Gefühl von Zusammengehörigkeit und letztlich auch für die Kommunikation. Heute ist das Cajon in erster Linie Musikinstrument. Eines, das ein ganzes Schlagzeug ersetzen kann. Mit einer eigens entwickelten Spiel-Technik zeigt uns Martin wie unglaublich vielseitig dieses Instrument ist, und dass es für jeden Musiker eine wertvolle Ergänzung zum eigenen Instrument sein kann.

 
 
 
Ab seinem 9. Lebensjahr hatte der Oberösterreicher Schlagzeug-Unterricht. Was den Gesang betrifft, hat er nie sehr viel von Unterricht gehalten, bis er den wahrscheinlich besten Gesangs-Lehrer Europas getroffen hat. Robin D., bei dem er ab September 2009 in Ausbildung war. Im April 2013 hat er nun selbst die Ausbildung zum "Advanced Vocal Coach" erfolgreich abgeschlossen. Sein wichtigstes Instrument neben seiner Stimme aber ist das Cajon.
 



 

Doris Hallerbach

Das Kenya Experiment

 
Komplexe Aufgaben rufen nach innovativen Lösungen. Spotlight auf Kenya: auf der Suche nach einer innovativen medizinischen Fernversorgung für Mütter haben wir die bekannten Pfade verlassen und anstelle eines komplexen Markteinführungsprozesses einen Anwender-Zentrierten Zugang gefunden. Ein Internationales Expertenteam wurde nach diesen Kernwerten rekrutiert: Kompetenz, Aufgeschlossenheit, Passion und Begeisterungsfähigkeit. Und dann ging es erstmals darum, einfach nur zuzuhören: Müttern, werdenden Müttern, Pflegehelfern in Slums und ländlichen Regionen, Ärzten, Schwestern und öffentlichen Einrichtungen. Nach nur vier Wochen sind dabei erstaunliche Ergebnisse zu Tage gekommen.

 
 
 
Doris hat nach ihrem Betriebswirtschaftsstudium in Köln verschiedene Postionen innerhalb von Marketing, Strategie, CRM und Kundenservice bei der Deutschen Telekom übernommen. Jetzt verantwortet sie kulturelle Transformationsprojekte, die zum Ziel haben, die Innovationskraft des Unternehmens durch konsequente Kundenorientierung und agiler Arbeitsmethoden zu stärken.
 



 

Erika Rossi

I Mirabilia

 
I Mirabilia ("Das Wunder") ist eine Familie von drei interaktiven Puppen für Kinder, die wegen unheilbarer Krankheiten oder regelmäßiger Therapien eine lange Zeit im Krankenhaus verbringen. Gestützt auf Interviews und Beobachtungen in einem Kinderkrankenhaus, hat Erika drei Puppen entworfen, um spezifische emotionale Schwierigkeiten von Kindern in dieser Situation zu überwinden. Die verschiedenen Interaktionen und Verhaltensweisen, die von den Puppen ausgelöst werden, ermöglichen den Kindern, ihre Beziehungen zu Ärzten, Psychologen und anderen Kindern im Krankenhaus zu verbessern.

 
 
 
Erika ist Interaction Designerin. Sie hat 2011 an der Università Iuav di Venezia das Master Programm in Visual- und Multimedia Kommunikation absolviert. Derzeit arbeitet sie als Interaction Designer bei Smart Design, mit Sitz in Barcelona. Der Schwerpunkt ihrer beruflichen Leidenschaft liegt vor allem auf intelligenten Objekten.
 



 

Ulla Kramar-Schmid

So korrupt ist Österreich

 
Das österreichische System des Geben-und-Nehmens ist unter der großen Koalition gewachsen und wurde unter der Schwarz-Blauen Regierung perfektioniert. Mit strengeren Gesetzen will die Politik den Generalverdacht der Korruption abschütteln. Doch damit allein ist es bei weitem nicht getan.

 
 
 
Ulla ist Redakteurin beim Nachrichtenmagazin profil. Ihr Schwerpunkt liegt in den Bereichen Investigation, Politik und Wirtschaft. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Michael Nikbakhsh deckte sie unter anderem die Malversationen rund um die BUWOG-Privatisierung, die Kärntner Hypo Alpe-Adria und die Telekom auf.