Speaker:



  Gudrun Leitner
Gudrun arbeitet seit acht Jahren daran, Bilder aus Baumwollstoffen zu erstellen. Die vorgegebene Farbe und Struktur der Baumwollstoffe, das Applizieren der Stoffflächen sowie das Umranden jeder Stoffkante mit dem Nähgarn ergibt ein leichtes Relief, eine leichte räumliche Wirkung, eine intensive Klarheit: eine neue Darstellung von Bildern. Ihre Arbeit entwickelte sich in den letzten Jahren von dem einfachen Motiv der "kuh alma" hin zu aufwändigen, großflächigen und ausdruckstarken Portraits.

www.gutggok.com

"Wie es sein kann dass es sein kann"
Ich rede über die Entwicklung der Bilder, über meine persönliche Entwicklung durch die Bilder und über das Glück von selbst auferlegten Scheuklappen.

  Hannah Lessing
Hannah M. Lessing ist Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich, des Allgemeinen Entschädigungsfonds für Opfer des Nationalsozialismus sowie des Fonds zur Instandsetzung der jüdischen Friedhöfe in Österreich. Mit ihrer Arbeit hat sie Unglaubliches für das Ansehen Österreichs in der Welt geleistet. Sie ist eine der ganz wenigen ÖsterreicherInnen, die zum BBC-Hardtalk geladen wurden. Neben der Restitutionsarbeit reist sie auch das ganze Jahr über immer wieder, teilweise in Begleitung von Zeitzeugen, teilweise alleine in Schulen, um über die Nazi-Zeit, die Rolle Österreichs und die Wiedergutmachung zu referieren.

www.nationalfonds.org

Ende der Entschädigungszahlungen Ende der Verantwortung?
Die Entschädigungszahlungen an Opfer des Nationalsozialismus, zu denen sich Österreich 1995 durch die Errichtung des Nationalfonds der Republik Österreich verpflichtete, stehen vor ihrem Abschluss. Es neigt sich eine mehr als 10-jährige intensive Arbeit ihrem Ende zu: Rund 100.000 einzelne Vermögensentziehungen wurden mit historischer Akribie belegt, 209 Millionen US-Dollar an über 20.500 Personen ausbezahlt. Zeit, Bilanz zu ziehen und zu überlegen, wie ein sinnvoller Umgang mit der Vergangenheit in Zukunft aussehen kann. Denn politische Sensibilität, Zivilcourage und Toleranz sind auch heute keine Selbstverständlichkeit - es sind Werte, die jede Generation für sich neu verstehen und erringen muss.

  Tanja Prušnik und Ina Loitzl
Die in Wien lebenden kärntner Künstlerinnen Tanja Prušnik und Ina Loitzl, haben sich für ein besonderes Kunstprojekt gefunden:

"Medienberichte über schockierende Taten, Gewalt in der Familie, Erinnerungen an zu lange verdrängte Erlebnisse aus der Schulzeit haben in uns immer wieder das Bedürfnis geweckt, etwas zu tun: als Künstlerinnen Stellung zu beziehen und Bewusstsein zu schaffen für Zivilcourage; hinsehen statt wegschauen, hinhören statt sich taub zu stellen, einmischen statt ignorieren."

www.denblickoeffnen.at

Bei diesem Projekt treten beide sowohl im künstlerischen Bereich, als auch als Kuratorinnen auf und zeichnen auch für die Gesamtorganisation.
"Nebenbei" haben die beiden noch 2 und 3 Kinder, realisieren weitere Kunst-, Architektur- und Designprojekte und nehmen an Ausstellungen im In- und Ausland teil.
Ina Loitzl wurde heuer mit dem Theodor-Körner-Preis ausgezeichnet.

  Margit Schweger
Margit studierte Wirtschaft, war als Marketing Managerin tätig und arbeitet nun als Mitbegründerin ehrenamtlich für NOAN. Einem Unternehmen, das den gesamten Reinerlös für bedürftige Kinder spendet. Das Spendenkapital für die einzelnen Kinderprojekte wird alljährlich aus dem Verkauf der exklusiven NOAN-Olivenöle erwirtschaftet, die in biologischer Landwirtschaft "fair made" in Griechenland und Italien erzeugt werden. Jede Konsumentin, jeder Konsument der NOAN-Öle wird somit Teil des sozialen Perpetuum mobiles, das entsteht.

www.noanoliveoil.com

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."
Der Butterfly-Effekt: Das eigene Umdenken animiert andere Menschen zum Mittun. Wenn man selbst auf der Sonnenseite des Lebens steht, dann bleibt einem das Schattendasein anderer lange verborgen. Die Begegnung mit einem Straßenkind in Indien spornte Margit an, nicht länger weg zu schauen, sondern aktiv zu werden.
Kernidee von NOAN ist die Überzeugung, dass Kindern der Zugang zu Bildung ermöglicht werden muss, damit langfristig die Hilfe zur Selbsthilfe garantiert werden kann: Kinder lernen Zukunft sozusagen.

  Jill Schirnofer
Jill (20 Jahre) begann an ihrer eigenen Marke "My life is sweet" im Alter von 15 zu arbeiten. Ihre ersten selbstgeschriebenen und illustrierten Schulkalender für Mädchen ihres Alters wurden sofort ein Hit in den Niederlanden. Gefolgt von zwei Kochbüchern, einem Giftguide und T-Shirts. Kommenden Februar 2013 wird sie zum ersten Mal mit ihrer Marke den Schritt über die holländische Grenze wagen. Zusammen mit dem deutschen Coppenrath Verlag baute sie eine Welt rund um "My life is sweet", die das Mädchen in den Frauen jeden Alters anziehen soll.

www.mylifeissweet.nl/

"My life is sweet"
Bei "My life is sweet" geht es darum die positiven Dinge um dich herum zu sehen und um die Erschaffung deiner eigenen Welt. Jill wird uns darüber erzählen wie alles mit "My life is sweet" begonnen hat, darüber dass man an seine Träumen glauben darf und sie gibt ihre Tipps für (ganz) junge Unternehmer.

  Susanna Zapreva
Dipl.-Ing. Dr. Susanna Zapreva absolvierte das Elektrotechnikstudium an der Technischen Universität in Wien und promovierte im Jahr 2000. Sie startete ihre Karriere als Beraterin in der Energiebranche. Nach drei Jahren wechselte Sie zu Wienstrom GmbH, wo sie bis 2009 unterschiedliche Führungspositionen inne hatte. 2009 wurde Sie Geschäftsführerin der Wienstrom, das größte Tochterunternehmen der Wien Energie. Seit April 2010 ist Susanna Zapreva Geschäftsführerin der Wien Energie.

www.wienenergie.at

Energie bewegt die Welt
Wir Menschen verbrauchen doppelt so viel Energie wie vor 20 Jahren. Dabei leben 1,6 Mrd. Menschen, 1/3 der Weltbevölkerung, ohne Strom. Knapp 90% der Energie, die wir verbrauchen, kommt aus fossilen Energieträgern, die bekannterweise begrenzt sind und unser Klima nachhaltig beeinflussen. Was tun wir, um diese Situation zu ändern. Ist es möglich eine Energiewende zu schaffen und die Energieversorgung radikal zu verändern? Welche Technologien sind erforderlich um dieser Herausforderung zu begegnen?

  Harald Katzenschläger
Harald ist Mentaltrainer, Coach und Gründer von DreamAcademia, einer Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, so vielen Menschen wie möglich dabei zu helfen, ihre Träume zu realisieren.
Seit 2007 strickt die Organisation an einem hochkarätigen, internationalen Netzwerk und vernetzt die Potentiale der Menschen, um ihren Träumen zum nächsten Schritt zu verhelfen. Aktuell arbeitet er an der Vision "Dreamicon Valley", einem physischen Hub am ehemaligen Eisernen Vorhang an der österreichisch-ungarischen Grenze, im Herzen Europas. Ziel ist es, Zukunftsvisionen zu testen und umzusetzen und Menschen aus der ganzen Welt die Möglichkeit zu bieten, außerhalb der gesellschaftlichen Schranken an Ihren Träumen zu arbeiten.

www.dreamacademia.at

"Wenn Träume fliegen lernen"
Was ist dein Traum? Diese Frage kann das Leben eines Menschen verändern. Als Kinder zeichnen wir große Bilder in unserem Kopf, je länger wir uns innerhalb einer institutionalisierten Gesellschaft aufhalten, desto mehr verschwimmen diese. Harald wird aufzeigen, was es braucht, um zu diesen Bildern zurückzukehren und diese umzusetzen. Und am Ende den eigenen Träumen fliegen zu lernen.

  Manfred Klimek
Manfred ist Fotograf und Autor. Er zählt zu den bekanntesten Porträtfotografen Europas. Als Autor schreibt Klimek für zahlreiche Qualitätsmedien, wie etwa Welt am Sonntag, profil, oder GQ. Seine unkonventionelle und kritische Sichtweise auf Österreich und die Politik des Landes eckt an und missfällt. Uns gefällt die zielgewandte Provokation und wir freuen uns auf eine schonungslose Betrachtung von Land und Leuten.

www.klimekbild.com

"Gewünschter Talk-Titel?"
Österreich und die versäumten Chancen nach Kreisky. Wie ein kleines und von der Geschichte zur Bedeutungslosigkeit verdammtes Land die Möglichkeiten seines Daseins verpasst. Und was zu tun ist, dies zu ändern.

  Hubert Rhomberg
Hubert übernahm 2002 die Geschäftsleitung der Rhomberg Gruppe. Heute sind im Familienunternehmen mit Tochterfirmen mehr als 1000 Mitarbeiter tätig. Hubert beschäftigt sich intensiv mit Energieeffizienz und Ressourcenschonung im Bauwesen. Sein Projekt Cree zeigt uns Visionen auf wie das Thema Bauen in den nächsten Jahren nachhaltig gedacht funktionieren kann.

www.creebyrhomberg.com

"Nachhaltigkeit im Bauen"
Wir müssen in Zukunft so bauen wie wir leben wollen. Gesünder. Nachhaltiger. Ressourcenschonender. Energieeffizienter. Hubert Rhomberg hat ein Holz-Hybrid-Bausystem für Hochhäuser mit bis zu 100m Höhe entwickelt. Es basiert auf genau diesen Kriterien. Die Reduktion der CO2 Produktion erreicht Werte bis 90%. Materialauswahl und Systeminnovation kennen nur ein gemeinsames Ziel: Nachhaltigkeit durch Effizienz.

  nana d.
nana d. hat schon früh mit der Komposition von Liedern begonnen. Sie liefert feine akustische Popmusik und erinnert dabei über ihre Generation hinweg an bewegende Singer/Songwriter. Sie spannt in ihren Liedern den Bogen von tiefgehender Melancholie bis hin zu keckem Humor und schafft damit eine einzigartige Atmosphäre.

www.nanadmusic.com
www.youtube.com/nanadmusic

"Anything goes"
nana d. spielt und singt Songs aus ihrem im Oktober erscheinenden Album "anything". Der aktuelle Sound von nana d. ist rund, klangvoll, abwechslungsreich: manchmal klein und mit androhender Zerbrechlichkeit, nur um dann gleich wieder aufzuerstehen und unverwüstlich neu zu erklingen. Während die Songs der ersten Produktion noch vom Weglaufen und "hinter sich lassen" träumten, erzählt sie nun, dass alles möglich sei - "anything goes". Aus den Texten sprüht Optimismus mit einer leichten Tendenz zur Utopie. Es wird von Welten erzählt, die man sich selbst erbauen kann. Wer oder was nicht gemocht wird, existiert dort nicht. Und trotz der positiven Mädchen-Pop Attitüde fehlt es nicht an kleinen melancholischen Blitzlichtern.

  Alexander Egit
Alexander studierte Politologie und Publizistik und ist seit den 80iger Jahren umweltpolitisch engagiert, u.a. mehrere Jahre in leitender Funktion bei Global 2000. Seit 1996 arbeitete er in führenden Positionen bei Greenpeace Österreich mit dem Schwerpunkt auf umweltpolitische Kampagnen. Er war maßgeblich an der Ausweitung der Kampagnenarbeit und den Aufbau von Bürs in Osteuropa, als auch an internationalen Projekten wie z.B. am Aufbau von Greenpeace in China beteiligt. Im Zuge dessen hat er die "resistance factory" - ein internes empowerment-tool aufgebaut. Seit 2006 leitet er als Geschäftsführer das regionale Büro "Greenpeace in Central & Eastern Europe" mit dem Headquarter in Wien.

www.greenpeace.at

"Das Greenpeace-Prinzip"
Greenpeace ist eine der global erfolgreichsten Umweltorganisationen. Sie orientiert sich dabei strikt an Erfolgsfaktoren, die nicht nur auf andere Organisationen, sondern auch auf alle motivierten Einzelpersonen abgeleitet werden können. Ein Impuls für alle die sich nicht verbiegen lassen und ihren Teil der Verbesserung unserer Welt in Angriff nehmen wollen.

  Thomas Binder
Univ. Prof. Dr. Thomas Binder ist Oberarzt an der kardiologischen Universitätsklinik Wien, und beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit bildgebenden Verfahren und hier vor allem mit dem Herzultraschall. Sein besonderes Anliegen ist die Schulung und Weiterbildung von Ärzten. Neben seiner Tätigkeit als Sekretär der UEMS sowie der EBAC, Institutionen, die das Ziel verfolgen die Facharztausbildung in Europa zu vereinheitlichen und zu verbessern, ist Thomas Binder Mitbegründer der Webplattform 123sonography.com. Diese ist mittlerweile zur international größten und umfassendsten E-learning Plattform zum Thema Herzultraschall geworden.

www.123sonography.com

"Bildgebung in der Herzdiagnostik - Worum es wirklich geht."
In der Medizin ist der "gläserne Mensch" längst Realität geworden. Gerade die Herzdiagnostik offenbart faszinierende Bilder, die vollkommen neue Erkenntnisse über die Funktion des Herzens liefert. Doch trotz aller Möglichkeiten der Bildgebung, sind Fehlbefund und Fehlinterpretation erstaunlich hoch und lebensgefährdend. Thomas Binder erläutert in diesem Vortrag warum dies so ist, welche Risken für den Patienten bestehen, welche Lösungsansätze es gibt und wie die Diagnostik von Herzerkrankungen in der Zukunft aussehen könnte.

  Gerhard Kürner
Vor seinem Eintritt in die voestalpine war Gerhard Kürner in mehreren österreichischen Medien-, Film- und Fernsehproduktionsfirmen u. a. als Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer, tätig. 2001 wird er von der voestalpine AG engagiert, wo er zunächst in der Abteilung Konzernkommunikation als konzernweit verantwortlicher Content Manager arbeitet und als solcher einen neuen Internetauftritt für den Konzern und seine Tochtergesellschaften konzipiert und realisiert. Eineinhalb Jahre später wechselte Gerhard Kürner in die voestalpine - Division Automotive, um in dieser jüngsten Sparte der voestalpine eine effiziente und internationale IT-Management-Struktur aufzubauen. Im Frühjahr 2004 übernahm er zusätzlich die Kommunikationsverantwortung dieser Division. 2005 wechselte er in die voestalpine - Division Stahl um dort die Leitung der Abteilung Unternehmenskommunikation zu übernehmen. Seit 1. August 2006 ist Gerhard Kürner als Leiter der Konzernkommunikation und Konzernsprecher tätig und seit 2012 Mitglied des Vorstandes.

www.voestalpine.com

"Verkehr, Visionen, Veränderungen"
Unsere Welt verändert sich zunehmend und die Mobilität der Zukunft wird eines der spannendsten Themen, denen wir uns stellen müssen. Eine Herausforderung, die verschiedene Verkehrsmittel wie Auto, Bahn oder Flugzeug ebenso wie das Zusammenspiel verschiedener Partner im Netzwerk der Zukunft betrifft. Denn es geht um die Vernetzung vieler Themen, da spielen Begriffe wie "Energieeffizienz", oder "Emissionsverringerung" ebenso eine Rolle wie "Verkehr" oder "Bewegung". Es geht um eine Kombination von Automobil- und Bahnverkehr, um eine Lösung für Personen- und Gütertransport und natürlich auch um eine Diskussion rund um das Thema Werkstoffe, Materialien, Antriebssysteme, Finanzierungen und den Beitrag der Industrie, vor allem auch in Europa. Die Frage ist also wie bringen wir Menschen uns ein, mit welchen Entwicklungen prägen wir die Zukunft und gestalten sie aktiv mit, damit die nächsten Generationen, die Welt noch so erleben wie sie heute ist und stolz auf unser Entscheidungen sind.


  Christian Bauer
Christian ist seit 1998 Projektmanager für den Künstler André Heller. Zu seinen Projekten zählen der WWF-Pavillon für die Expo 2000, die Finalpräsentation der Bewerbung Deutschlands für die FIFA Fußball WM 2006 sowie etliche danach folgende Projekte für die Fußball WM, der Um- und Ausbau der Swarovski Kristallwelten und vieles mehr. Er war kreativer Leiter und Planer des "Sonnenpark St. Veit", einem sich in die Umwelt integrierenden 1 MW Solarkraftwerk in Kärnten. Christian entwickelt aber nicht nur große Kraftwerke, sondern auch ganz kleine.

www.chrisbauer.com

"SOLPAC - Energy for Everyone"
SOLPAC ist ein Kunstbegriff, der sich aus Solar und Package zusammenstellt. Dahinter steckt eine kompakte Photovoltaik-Anlage, die einer potentiellen Zielgruppe von ungefähr 2 Milliarden Menschen eine neue Lebensqualität ermöglichen kann. Denn ein großer Teil der Menschheit lebt auch heute noch ohne eine normale Stromversorgung. Christian Bauer spricht nicht nur von einer Vision, sondern von einem marktfähigen Produkt und einem Konzept, das die Verbreitung dieser Technologie möglich macht.



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